{"id":5241,"date":"2016-05-18T14:58:50","date_gmt":"2016-05-18T12:58:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.katiahermann.com\/raum-fuer-gedanken-eine-partizipative-kunstinstallation-von-kathrin-ollroge-hu-berlin\/"},"modified":"2016-05-18T14:58:50","modified_gmt":"2016-05-18T12:58:50","slug":"raum-fuer-gedanken-eine-partizipative-kunstinstallation-von-kathrin-ollroge-hu-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katiahermann.com\/de\/raum-fuer-gedanken-eine-partizipative-kunstinstallation-von-kathrin-ollroge-hu-berlin\/","title":{"rendered":"Raum f\u00fcr Gedanken &#8211; eine partizipative Kunstinstallation von Kathrin Ollroge, HU Berlin"},"content":{"rendered":"<p>[slideshow_deploy id=&#8217;3356&#8242;]<\/p>\n<p><strong>\u201eRaum f\u00fcr Gedanken\u201c &#8211; e<\/strong><strong>ine partizipative Kunstinstallation von Kathrin Ollroge\u00a0im \u00f6ffentlichen Raum<\/strong><\/p>\n<p>vom 23. bis 28. Juni 2016<br \/>\n<strong>Er\u00f6ffnung am Donnerstag, 23. Juni 2016 um 18h<\/strong><\/p>\n<p>Juristische Fakult\u00e4t der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin<br \/>\nBebelplatz 2<br \/>\n10117 Berlin<\/p>\n<p><strong>Kurzfassung<\/strong>: Seit September 2014 reist ein mobiles Wohnzimmer durch die L\u00e4nder in Ostdeutschland. Die Potsdamer Fotok\u00fcnstlerin Kathrin Ollroge baut ihren &#8222;Raum f\u00fcr Gedanken&#8220; f\u00fcr jeweils einige Tage im \u00f6ffentlichen Raum auf. Auf einer alten Schreibmaschine l\u00e4dt sie Passanten und Neugierige ein, ihre Meinungen und Gedanken zum Thema Flucht, Asyl und Nachbarschaft zu formulieren. Parallel werden fotografische Portraits der Teilnehmer angefertigt.<br \/>\nAm 23. Juni 2016 wandert der &#8222;Raum f\u00fcr Gedanken&#8220; in die Kommode der Juristischen Fakult\u00e4t der Humboldt Universit\u00e4t zu Berlin. Hier sollen Meinungen der Jurastudenten zu Themen wie Asylrecht, Aufenthaltsrecht, Migrationsrecht f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge in Deutschland und der EU erfasst werden, denn die Meinung der Rechtsberufler von morgen macht neugierig, kann weitere interessante Resultate hervorbringen und neue Denkanst\u00f6\u00dfe geben. Die K\u00fcnstlerin l\u00e4dt vor Ort Besucher ein, sich etwas Zeit zu nehmen und Gedanken, Meinungen und Vorschl\u00e4ge zu rechtlichen &#8222;Asylfragen&#8220; im &#8222;Raum f\u00fcr Gedanken&#8220; aufzuschreiben und sich portr\u00e4tieren zu lassen. Die Fotografien und Texte sollen im Nachhinein in einer digitalen oder gedruckten Publikation ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n<p><strong>\u201eRaum f\u00fcr Gedanken\u201c im urbanen Umfeld, 2014\/2015<\/strong><\/p>\n<p>Seit September 2014 reist ein mobiles Wohnzimmer durch verschiedene Orte in Brandenburg, Th\u00fcringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Potsdamer Fotok\u00fcnstlerin Kathrin Ollroge baut ihren 4m2-gro\u00dfen Raum, eine Art durchsichtige Kabine mit raumerweiterndem Fotohintergrund und 50er Jahre M\u00f6beln, f\u00fcr jeweils einige Tage im \u00f6ffentlichen Raum auf. Auf einer alten Schreibmaschine l\u00e4dt sie Passanten und Neugierige ein, Meinungen und Gedanken zum Thema Flucht, Asyl und Nachbarschaft zu formulieren. Parallel dazu werden fotografische Portraits bereitwilliger Partizipatoren von der K\u00fcnstlerin aufgenommen.<br \/>\nDie entstehenden Fotografien und Texte werden sp\u00e4ter f\u00fcr Publikationen aufbereitet. Die Portr\u00e4tierten und Textautoren bleiben anonym und werden einander nicht zugeordnet.<\/p>\n<p>Mittlerweile wurden die so entstandenen Texte auf Lesungen vorgetragen, dienten einem Theaterst\u00fcck als Vorlage. Engagierte Menschen in unterschiedlichen Ortschaften m\u00f6chten diese Idee \u00fcbernehmen und nun selbst ein mobiles Wohnzimmer wandern lassen, um B\u00fcrger zu erreichen und sie aufzufordern, sich zu diesem sensiblen, aktuellen Thema zu \u00e4u\u00dfern. Somit dient dieses k\u00fcnstlerische interaktive Projekt als Sprachrohr f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung, die ihre Meinung zu Chancen und Herausforderungen des interkulturellen Wohnens in r\u00e4umlicher N\u00e4he mitteilen k\u00f6nnen, v\u00f6llig ungezwungen, anonym und doch auf eine intime Weise. Das Projekt soll den Ann\u00e4herungsproze\u00df zwischen Alteingesessenen und neu ankommenden Menschen unterst\u00fctzen und zum Abbau von bewussten und unbewussten Vorurteilen beitragen. Somit regen sie die St\u00e4rkung des Gemeinsinns und die Verbesserung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts an.<br \/>\nUnterst\u00fctzt wurde das Projekt bisher vom bundesweiten Programm &#8222;Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit&#8220; des Bundesministeriums f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von den Landeszentralen f\u00fcr Politische Bildung in Brandenburg und Sachsen-Anhalt, vom Th\u00fcringer Ministerium f\u00fcr Bildung, Jugend und Sport und von dem Brandenburger Ministerium f\u00fcr Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.<\/p>\n<p><strong>\u201eRaum f\u00fcr Gedanken\u201c im akademischen Umfeld, HU, Juni 2016<\/strong><\/p>\n<p>Mit einer weiterentwickelten Idee durch die Kontaktaufnahme der Kuratorin Katia Hermann soll diese f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Raum konzipierte Installation nun in einen \u201eakademischen Rahmen wandern\u201c. Die Kommode der Juristischen Fakult\u00e4t der Humboldt Universit\u00e4t zu Berlin ist der ideale Ort, um den interaktiven \u201eRaum f\u00fcr Gedanken\u201c in einen neuen Berliner Kontext zu bringen und weitere Menschen zu erreichen.<br \/>\nDie \u201eWohnzimmerkabine\u201c wird in der Kommode installiert &#8211; ein kleines Zimmer in einem Eingangssaal zum Reden und Schreiben.<\/p>\n<p>Die Kommode der Juristischen Fakult\u00e4t am historischen Bebelplatz durchlaufen t\u00e4glich hunderte von Besuchern. Das Publikum sind Studenten, Professoren, Seminarg\u00e4ste und auch einige Touristen. Die w\u00e4hrend der Dauer der Installation vor Ort pr\u00e4sente K\u00fcnstlerin wird die Besucher einladen, sich etwas Zeit zu nehmen und somit k\u00f6nnen Gespr\u00e4che und Meinungs\u00e4u\u00dferungen von Jurastudenten geh\u00f6rt und aufgeschrieben werden. Ein Portr\u00e4t kann in diesem Zusammenhang entstehen, wenn erw\u00fcnscht. Im Kontext des Fachgebiets Recht sollen vor allem die Gedanken der Studenten zur Rechtslage von Fl\u00fcchtlingen, zum Asylrecht, Migrationsrecht, Aufenthaltsrecht sowie zur Besserung des Rechtssystems in Deutschland und der EU f\u00fcr dieses aktuell \u00e4u\u00dferst sensible Thema angeregt werden. Denn die Studenten von heute sind die Juristen, Richter, Anw\u00e4lte von morgen&#8230;<\/p>\n<p>In diesem akademischen Kontext kann der \u201eRaum f\u00fcr Gedanken\u201c neue Kreise erreichen und weitere interessante Resultate hervorbringen, die wiederum neue Denkanst\u00f6\u00dfe geben k\u00f6nnen.<br \/>\nDie hier entstandenen Portr\u00e4ts und Texte k\u00f6nnten nachhaltig als eine Art \u201eIdeenkatalog\u201c zusammengef\u00fchrt werden und z.B. als digitale oder gedruckte Publikation Verwendung finden.<\/p>\n<p><em>Ein Projekt von Katia Hermann &amp; Kathrin Ollroge mit der freundlichen Unterst\u00fctzung der Humboldt- Universit\u00e4t zu Berlin und Spendern.<\/em><\/p>\n<p>Informationen zum Projekt\/K\u00fcnstlerin:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.raum-fuer-gedanken.com\">www.raum-fuer-gedanken.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[slideshow_deploy id=&#8217;3356&#8242;] \u201eRaum f\u00fcr Gedanken\u201c &#8211; eine partizipative Kunstinstallation von Kathrin Ollroge\u00a0im \u00f6ffentlichen Raum vom 23. bis 28. 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