{"id":5268,"date":"2017-08-07T15:09:32","date_gmt":"2017-08-07T13:09:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.katiahermann.com\/jonny-star-solo-show-the-cycle-room-redaktion-pressemitteilung\/"},"modified":"2017-08-07T15:09:32","modified_gmt":"2017-08-07T13:09:32","slug":"jonny-star-solo-show-the-cycle-room-redaktion-pressemitteilung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katiahermann.com\/de\/jonny-star-solo-show-the-cycle-room-redaktion-pressemitteilung\/","title":{"rendered":"Jonny Star solo show The Cycle Room &#8211; Redaktion Pressemitteilung"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/jonny-star.com\/shows\/upcoming\/\">http:\/\/jonny-star.com\/shows\/upcoming\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>The Cycle Room<br \/>\nEine Einzelausstellung von Jonny Star<\/strong><\/p>\n<p>Ausstellung vom 9. September bis 30. September 2017<\/p>\n<p>Vernissage am 9. September 2017, 18h bis 22h<\/p>\n<p>Atelierhof Kreuzberg Schleiermacherstrasse 31-37 (Hinterhof links) 10961 Berlin (U7 Gneisenaustra\u00dfe)<\/p>\n<p>Dienstag bis Mittwoch von 16 h bis 18h<\/p>\n<p>Donnerstag bis Samstag von 13 h bis 18h<\/p>\n<p>Berlin Art Week: Freitag, den 15. September 2017 bis 21h<\/p>\n<p>Jonny Stars Einzelausstellung wird von der Berliner Galerie Katharina Maria Raab begleitet.<\/p>\n<p>Das Leben besteht aus Zyklen, so auch das von Jonny Star. Welchen Kreislauf sie in der Welt vollzieht, vermittelt die Berliner K\u00fcnstlerin anhand ihres k\u00fcnstlerischen Schaffens. Mit der Soloausstellung The Cycle Room m\u00f6chte Jonny Star keine Retrospektive, sehr wohl aber einen im Kreis vollendeten Einblick in ihre \u00fcber 20 Jahre andauernden k\u00fcnstlerische Praxis mit Collagen, Malerei, Stoffobjekten und Bronzen schaffen. Seit 1996 sind Skulpturen, Leinw\u00e4nde, Papier-und Textilarbeiten entstanden, die die Verbindung von Alltag und Kunst erforschen, von Mensch und Tier, von Mann und Frau, vom Es und Ich und eine Art zeitlose Scheinwelt entstehen lassen. Hierf\u00fcr greift Jonny Star auf Vintage-Textilien aus den 60er-70er Jahren oder auch auf textile Neuauflagen zur\u00fcck. Bedruckte Stoffe mit Kreisen oder Blumen werden in Collagen eingearbeitet, in Kissen-Plastiken verwertet, ben\u00e4ht, bestickt, eingescannt wieder ausgedruckt oder gar abgemalt. In der Serie Jonny Dancing von 2011 &#8211; hier tritt Jonny Star erstmals unter ihrem K\u00fcnstlernamen auf &#8211; wird ein altmodischer Baumwollschl\u00fcpfer von der K\u00fcnstlerin phantasievoll und humorvoll eingesetzt und in Selbstportr\u00e4ts fotografisch festgehalten. Das Thema Geschlechtlichkeit und Identit\u00e4t ist hier vordergr\u00fcndig und wird durch Foto auf Textil in Materialit\u00e4t und Stofflichkeit durch feine Handarbeit eingebettet. Plastische Arbeiten von 1998\/1999, die sie nun als neue Auflage in patinierter Bronze pr\u00e4sentiert, scheinen zweigeschlechtlich, animalisch-menschlich, Wesen aus einer noch zu schreibenden Mythologie. In Jonny Stars neuer Bronze-Serie von 2016 bezieht sich die K\u00fcnstlerin bewusst auf sich selbst, die Titel wie Me Born, Me Staring at My Breasts, Me Gone etc., vermitteln auf poetische Weise Fragen zum Lebenskreislauf, von Geburt bis zum Tod, und dies auch anhand von Formen aus der Tierwelt wie z.B. die des Hasen, ein Tier, das in Jonny Stars Werk allgegenw\u00e4rtig ist und hier auch auf Papier-und Leinwandarbeiten auftaucht. Es steht f\u00fcr Fruchtbarkeit, Aufmerksamkeit und Beobachtung. Jede Skulptur dieser Me-Reihe integriert eine Eichelnusskappe, eine kreisf\u00f6rmige Form der Mutter Natur, die als ganze Frucht ebenfalls Fruchtbarkeit, aber auch Leben und Unsterblichkeit symbolisiert und dar\u00fcber hinaus f\u00fcr das Androgyne steht. Doch wie die Kunsthistorikerin Eva Meyer-Hermann im Begleittext zur Ausstellung schreibt: \u201eAls \u201espirituelle Transformationspunkte\u201c (J. S.) deuten diese Formen weniger auf das Geschlecht und auf Individualit\u00e4t hin als auf den immerw\u00e4hrenden Zyklus, in dem wir uns befinden. Sie sind kleine runde Haltepunkte, die auch daran erinnern, dass die geometrische Figur des Kreises nicht nur der identische Teil des genetischen Zeichens f\u00fcr Mann und Frau ist, sondern ebenso Bestandteil der Symbole f\u00fcr Mars und Venus. So ist Jonny Stars The Cycle Room weit mehr als ein Selbstportr\u00e4t oder eine simple Beschreibung von Mann oder Frau, n\u00e4mlich ein zyklisch flie\u00dfender Prozess, um die eigene Existenz im Raum von Gesellschaft und Politik zu verorten und zu rechtfertigen.\u201c Jonny Star schafft eine Welt. Mit Handwerk und Zauber. Und dies auch neben ihrer k\u00fcnstlerischen Praxis mit von ihr kuratierten Gruppenausstellungen und regelm\u00e4\u00dfigen Ateliereinladungen, in denen sie kunstvoll Menschen versammelt. \u201eIhr k\u00fcnstlerisches Konzept liegt darin, aus allem Kunst zu machen, aus Dingen gleicherma\u00dfen wie aus Situationen und aus Handlungen\u201c. (Eva Meyer-Hermann, \u201eKunst als Lebensmittel\u201c in Jonny Star, See Me, Feel Me, Touch Me, Heal Me, Distanz, 2016)<\/p>\n<p>Kontakt: assistant@jonny-star.com<\/p>\n<p>info@katharinamariaraab.com<\/p>\n<p>www.jonny-star.com<\/p>\n<p>www.katharinamariaraab.com<\/p>\n<p>www.atelierhof-kreuzberg.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>http:\/\/jonny-star.com\/shows\/upcoming\/ &nbsp; The Cycle Room Eine Einzelausstellung von Jonny Star Ausstellung vom 9. September bis 30. September 2017 Vernissage am 9. 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