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Autor: katia

Gruppenausstellung PAPERY II @RETRAMP Gallery Berlin

PAPERYII

Vernissage Freitag, den 26.09.2025, von 17h bis 22h

Vom 25.09.2025 bis 28.09.2025 

Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag von 15h bis 19h

Gruppenausstellung mit Original-Papierarbeiten von 15 Künstler*innen aus Berlin und Ausland: 

Mit BASE23, Xavi Ceerre, CREAM, DAFNE Tree, ELIOTE, GATE, Vincent Grunwald, Howtokillagraffiti, Erosie Jeroen, Kadir Amigo Memis, Mr. Funky Chicken, Johannes Mundinger, Remi Rough, Blazej Rusin und T.B. ZASD.

Kuratiert von Katia Hermann.

Die Zeichnung ist das Fundament jeder bildenden Kunstform. Sie lügt nicht – sie ist unmittelbare Information über den Schaffenden. Bildhauer nutzen sie, um Gedanken für Formen festzuhalten: Linien, die Volumen andeuten. Filmemacher entwickeln Storyboards: Linien, die Bewegung und Narration tragen. Maler greifen zu Schraffur und Kontur, um Licht und Schatten direkt aufs Papier zu werfen. Unterwegs, in den Bergen, in der Kneipe – immer verfügbar.

Zeichnung kann das Einfrieren einer Idee oder Empfindung sein, die später in ein anderes Medium übertragen wird, wenn Zeit und Material es erlauben. Sie kann aber ebenso das Hauptwerk sein – ein Original auf Papier.

Papier besitzt dabei eine eigene Sprache. Es reagiert auf Druck, Geschwindigkeit und Intensität der Hand und macht die Spur des Künstlers dauerhaft sichtbar. Seine Oberfläche und Struktur verleihen jeder Arbeit eine besondere Nähe, oft intimer und direkter als Malerei auf Leinwand. Nicht zufällig entstanden in der Kunstgeschichte ganze Sammlungen von Zeichnungen und Papierarbeiten – vom Renaissance-Atelier über die Privatsammlungen des 18. und 19. Jahrhunderts bis hin zu den Museen der Moderne. Heute steht Papier nicht mehr im Schatten anderer Medien, sondern ist als eigenständiger Bildträger anerkannt.

Ob skizzenhaft oder konstruiert, darstellend oder abstrakt, politisch oder erotisch: In ihrer Einfachheit eröffnet die Arbeit auf Papier ein eigenes Universum. Von dieser Vielseitigkeit ausgehend zeigt die Ausstellung PAPERY II zum zweiten Mal einen Ausschnitt davon und gibt Einblick in die unterschiedlichen Bildsprachen von fünfzehn Künstler*innen. Gemeinsam ist ihnen nicht nur das Arbeiten auf Papier, sondern auch der Ursprung im Graffiti Writing, in der Kalligrafie oder der Wandmalerei. Graffiti kreuzte ihre Biografien, prägte Stil und Leben.

Die RETRAMP Gallery präsentiert in der Gruppenausstellung PAPERY II Originale auf Papier, geschaffen in den letzten Jahren mit Kohle, Marker, Bleistift, Tinte, Ölkreide, Fineliner-Stift, Aquarell, Gouache, Acryl, Sprühlack, Ölfarbe oder in Mischtechniken.

Time Is a Healer – Solo show by Jonny Star @RETRAMP Gallery

Time Is a Healer
Solo show von Jonny Star

Vernissage am Donnerstag, den 3.04.2025, von 17h bis 21h

Ausstellung vom 4.04. bis 6.04.2025

Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag von 15h bis 19h

Die Einzelausstellung „Time Is a healer“ präsentiert eine Werkreihe der Berliner Künstlerin Jonny Star, die während des Corona-Lockdowns mit Genauigkeit und großer Liebe zum Detail gefertigt wurde. Die Werkreihe/Serie Space umfasst besonders ausdrucksstarke und hochwertige Arbeiten der Künstlerin und lässt uns in eine neue Bildsprache eintauchen, die sowohl Malerei, Fotografie, digitale Montage und Textilkunst vereint. Sinnlich, ästhetisch und ausdrucksstark, laden die Arbeiten den Betrachter in einen traumhaften Raum ein, in dem sich die Lebewesen Mensch, als weiblicher Körper, hier die Künstlerin selbst, und Tier, als japanischer Zierkarpfen Koi, begegnen und zu tanzen, schwimmen, schweben scheinen. 

In der Serie von sechs Wandbehängen vereinen sich Mensch und Tier und umgeben sich, sinnlich, zärtlich, in verschiedenen Bewegungen und Positionen zueinander, dynamisch oder ruhig oder scheinen gar zu verschmelzen. In nicht naturgetreuen Größenproportionen zueinander, aber mit farblich schimmernder angepasster Textur der Haut und Schuppen, begegnen sich hier Wesen aus den Elementen Luft und Wasser in einem neuen Element: in einem weißen offenen Raum, der nur durch den Bildrand begrenzt zu sein scheint. Weiß, surreal, traumhaft, unendlich wie das Nichts, der Space. Ein Space ohne Boden, ohne Grenzen, aber gewiss tief, der die Orientierung schwinden lässt, ein nicht bekannter Raum, nicht von dieser Welt, ein himmlischer, göttlicher Raum voller Licht? Oder der Raum im Geiste, des Träumens, des Imaginären, des Unterbewussten, und eventuell ein Ort für Transzendenz, Versöhnung, Heilung und Frieden?

Die Ausstellung Time Is a healer präsentiert zum ersten Mal diese Serie Space mit bedruckten und mit Swarovskiperlen reich bestickten, genähten Wandbehängen, sowie Papierarbeiten, Fotomontagen und Drucke. Begleitet wird die Ausstellung mit vier Texten von vier Autorinnen – vier verschiedene Interpretationen zur dieser Serie von vier Kunsthistorikerinnen, die nach der Anfertigung 2020/2021 geschrieben wurden. Daniela von Damaros, Katia Hermann, Sylvia Sadzinski und Madeleine Schwinge eröffnen uns somit verschiedene Blickwinkel auf die ausdrucksstarke Serie von Jonny Star und entführen uns in den Bildkosmos von Time Is a healer.

 

Kuratiert von Katia Hermann

Über die Künstlerin

Die bildende Künstlerin Jonny Star (geb. 1964 in Düsseldorf) lebt und arbeitet seit den 80er Jahren in Berlin. Star’s Arbeit mischt eine Vielzahl von Materialien und Medien wie Bronze, Stoff, Fotografie, Collage, Stickerei, Malerei und Elemente der Installationskunst. Somit ist sie in mehreren Disziplinen zuhause und arbeitet in einem Wechselspiel mit analogen und digitalen Techniken. Bestimmte Muster oder Referenzen wiederholten sich in ihren Arbeiten der letzten Jahrzehnte und bilden somit ein verbindendes Netz in ihrem Werk. Ihre Ensembles erforschen biografische Erfahrungen, Sexualität, Geschlechterrollen und Identität, sowie deren Wahrnehmung durch die Gesellschaft. In den letzten Jahren beschäftigte sich Jonny Star intensiv mit Schnittstellen zwischen Kunst und Schamanismus, mit Heilungsprozessen durch die Ressource des künstlerischen Ausdrucks und Gemeinschaftsbildung durch künstlerische Interventionen. Neben ihrer künstlerischen Praxis sieht Jonny Star ihre kuratorische Praxis als eine Erweiterung ihrer künstlerischen Arbeit und im Sinne einer sozialen Skulptur. Jonny Stars Arbeiten werden seit 1996 international gezeigt. Im Jahr 2016 erschien die erste Monografie der Künstlerin mit dem Titel „See Me, Feel Me, Touch Me, Heal Me“ im Verlag Distanz Berlin. Jonny Star’s Arbeiten sind in verschiedenen Sammlungen vertreten. Zudem ist sie Mitglied des Berufsverband Bildender Künstler*innen Berlin (BBK), der VG Bild-Kunst Bonn und von Saloon Berlin – Netzwerk für Frauen in der Berliner Kunstszene. Seit 2022 arbeitet Jonny Star auch als psychologische und schamanische Beraterin in ihrem neuen Ort STAR LAND in Berlin-Kreuzberg.

https://www.jonny-star.com

RETRAMP Gallery 

Reuterstr.62

12047 Berlin

www.retramp.com

 

 

 

All works by Jonny Star, Fotos by Katia H., 2025

Duo show BERLIN Stillgelegt/Kiezreport 6de.de at 48h Neukölln 2024

https://daisy-hibiscus-dtkk.squarespace.com/shows/schluzbus6er

Duo show BERLIN Stillgelegt/Kiezreport 6de.de at 48h Neukölln 2024

Retramp Gallery

Fr., 28.06.2024 – Opening 19:00 – 22:00 

Samstag, 29.06.2024 12-19h

Sonntag, 30.06.2024 12h -19h

 

BERLIN Stillgelegt

Fotografie von Kevin Schulzbus

Die Fotoausstellung von Kevin Schulzbus präsentiert analoge und digitale Fotografien, die über einige Jahre in Berlin entstanden sind. Der waschechte Berliner Fotograf und Videograf schreibt folgende Worte zu „BERLIN Stillgelegt“: „Freiraum. Was ist Raum. Raum in der Stadt. Freier Raum. Der nicht genutzt wird. Stillgelegter, alter, ungenutzte Raum. Flächen, die brachliegen. Verwahrlost. Unnütz. Und doch so schön. Ich liebe diese Plätze, die immer weniger in Berlin werden. Auf meinen unzähligen Kilometern zu Fuß durch Berlin, habe ich über 25 Jahre eine große Sammlung dieser Un-Orte, Nicht-Plätze und Frei-Räume gesammelt. Stillgelegte, vergessene Ort, die auf ihre Weise so wunderbar eintönig und doch abwechslungsreich sind, dass man sie unbedingt nicht in Vergessenheit geraten lassen darf.“ Kevin Schulzbus

und 

Kiezreport 6de.de

Foto-und Videoausstellung von Hannes Jahreis des Straßenkünstlers „! @SeX#─────██████████════█  -_- .“ 

Seit 1995 fühlt sich der Berliner Straßenkünstler „! @SeX#─────██████████════█  -_- .“ 

berufen, mit Pinsel und Farbe Zeichen im Berliner Stadtraum zu hinterlassen. Die bisher mehr temporäre Begebenheiten sollen zukünftig dauerhafter im Stadtbild erscheinen. Seine Zeichen bringt er meist an herumstehenden Müll, Sperrmüll, Baustellen oder auf Plakaten an und schafft in der Stille, was nur im Chaos funktioniert. Viele kennen vielleicht die gepinselte 6, eine 6estaltung, bestehend auch aus EINER Linie, welche auch zu seiner Computertechnik keySstroke passt. Hierbei geht es um die technische Möglichkeit, mit EINER Aktion auf 2 benachbarten Tasten eine oder mehr Webseiten zu öffnen oder auch noch Texteingaben zu tätigen.

Die Ausstellung zeigt eine dokumentarische Serie seiner Arbeit, interpretiert von Hannes Jahreis durch Video und schwarz-weiß Fotografie und gibt uns einen kleinen Einblick in seine Streifzüge und sein Schaffen.

Kuratiert von Katia Hermann

Über die Künstler

Kevin Schulzbus, 1984 in Berlin geboren, gehört zu den aktivsten, urbanen Fotografen der Hauptstadt. Mal mehr, mal weniger auf, über und unter den Straßen Berlins unterwegs, führen ihn seine Wege automatisch zu seinen Motiven. Durch das Freilegen der unterschiedlichen Schichten, die die Großstadt mit sich bringt, zeigt Kevin das wahre Gesicht von Berlin und seinen Charakteren. Künstler, Menschen auf und von der Straße, Freunde, oder zufällige Bekanntschaften posieren gekonnt, manche auch ungekonnt vor der Linse des Fotografen. Situationen, Zufälle und Begebenheiten, die nicht gerade alltäglich sind, formen die dokumentarischen Arbeiten und prägen die Stile, die sich Kevin über die Jahre angeeignet hat.

Hannes Jahreis ist gerne nachts in den Straßen von Berlin mit seiner Kamera unterwegs.

PAPERY – Gruppenausstellung mit Original-Papierarbeiten ©RETRAMP

PAPERY

Vernissage am Freitag, den 22.09.2023, von 18h bis 21h

Vom 22.09.2023 bis 1.10.2023 

Öffnungszeiten: Freitags, Samstags, Sonntags von 15h bis 19h

Gruppenausstellung mit Original-Papierarbeiten von 11 Künstler*innen. 

Mit Sebastian B. Ash, Base23, Dafne Tree, GATE, Howtokillagraffiti, Kadir Amigo Memis, Johannes Mundinger, Duncan Passmore, ROZER, Blazej Rusin und ZASD.

Kuratiert von Katia Hermann.

„Am Anfang war die Zeichnung…“

Die Zeichnung ist die direkteste Form, um Gedanken in eine Bildsprache auf Papier zu bannen. Vor siebzigtausend Jahren auf Höhlenstein in Südafrika die Erste. Die Letze in ferner KI Zeit (…). Zeichnung vereint alle Menschen. Ist es das Kritzeln mit Buntstiften, wo wir uns als Kinder alle ausprobiert haben, oder das Hinterlassen einer Spur im Sand. Es ist die erste Erfahrung, dass wir aus dem Nichts – wie auf einem weißen Blatt Papier – etwas Bleibendes schaffen können, das womöglich im Umfeld Resonanz findet. Und wir merken das Nichts ist nicht Nichts, sondern Wir. Unser Bewusstsein, unser Schaffen. Die Zeichnung auf Papier als Urmutter der Kunst. Sie ist noch frei, bevor die Erwartungen der Schule, der Gesellschaft allgemein, uns diktieren will wie Kunst auszusehen hätte. 

Die Zeichnung ist das Fundament jeder Kunstform. Zeichnung lügt nicht. Sie ist direkte Information über den Schaffenden. Der Bildhauer nutzt sie, um schnell Gedanken für Formen festzuhalten. Linien, die es vermögen Volumen darzustellen. Filmideen werden durch Storyboards festgehalten. Die Linie, die Bewegung sowie Narration wiedergibt. Und sie kann durch Schraffur und Kontur dem Maler Licht und Schatten direkt auf ein Stück Papier werfen. Unterwegs, in den Bergen, in der Kneipe. Unmittelbar. So kann die Zeichnung das Einfrieren einer künstlerischen Idee oder einer Empfindung sein, die die Künstler*innen später mit mehr Muße und Aufwand, dem Vorbereiten des Materials, in ein anderes Medium übertragen und ihren eigentlichen Zweck findet. Sie kann aber auch das Hauptwerk sein, ein Original auf Papier. 

Ob wirr, konstruiert, darstellend oder abstrakt, politisch oder erotisch, in ihrer Einfachheit eröffnet die Arbeit auf Papier ein Universum. Die Ausstellung PAPERY versucht ein Atömchen dessen abzubilden und Einblick in die unterschiedlichen Bildsprachen der 11 präsentierten Künstler*innen zu geben. Ihre Gemeinsamkeit liegt nicht nur in der Zeichnung auf Papier, sondern auch im Ursprung im Graffiti Writing, der Kalligraphie oder der Wandmalerei. Ob Post- oder Midgraffiti, womöglich Prä-, unterschiedlich kreuzte Graffiti ihre Biografien, prägte Stil und Leben. RETRAMP Gallery präsentiert in der Gruppenausstellung PAPERY Originale auf Papier, die mit verschiedenen Techniken und Materialien, wie Kohle, Bleistift, Tinte, Ölkreide, Fineliner, Aquarell oder Mischtechniken geschaffen wurden. Von der klassischen Skizze bis zu der Papierarbeit, die sich schon der Malerei nähert.

 

Zu den Künstler*Innen:

Sebastian B. ASH

http://www.sebastianbash.com

https://instagram.com/sebastianb.ash?igshid=MzRlODBiNWFlZA==

BASE23

https://www.base23art.com

https://www.instagram.com/base23art/?igshid=MzRlODBiNWFlZA%3D%3D

DAFNE Tree

https://instagram.com/dafnetree?igshid=MzRlODBiNWFlZA==

GATE

https://www.instagram.com/187geight8/?igshid=MzRlODBiNWFlZA%3D%3D

HOWTOKILLAGRAFFITI

http://howtokillagraffiti.com

https://www.instagram.com/howtokillagraffiti/?igshid=MzRlODBiNWFlZA%3D%3D

Kadir Amigo Memis

https://kadirmemis.com

https://www.instagram.com/kadir_amigo_memis/?igshid=MzRlODBiNWFlZA%3D%3D

Johannes Mundinger

http://jmundinger.de

https://www.instagram.com/johannesmundinger/?igshid=MzRlODBiNWFlZA%3D%3D

Duncan Passmore

https://instagram.com/passmore_duncan?igshid=MzRlODBiNWFlZA==

ROZER

https://instagram.com/roz101roz?igshid=MzRlODBiNWFlZA==

Blazej Rusin

https://www.instagram.com/blazejrusin/?igshid=MzRlODBiNWFlZA%3D%3D

ZASD

https://thomasbratzke.de/ZASD-3D-TAGS-TITEL

https://instagram.com/zasd_zast?igshid=MzRlODBiNWFlZA==

 

Gruppenausstellung WEITERBILDUNG – RESHAPED : Jessica Buhlmann, Liviu Bulea und Katrin Kampmann, co-kuratiert mit Linda Toivio @RETRAMP

 

WEITERBILDUNG – RESHAPED

Jessica Buhlmann, Liviu Bulea und Katrin Kampmann

Kuratiert von Katia Hermann & Linda Toivio

Opening Donnerstag 27. Oktober 2022, 17h bis 22h

Ausstellung vom 27. bis 30. Oktober 2022

Freitag, Samstag, Sonntag geöffnet von 15h bis 19h

Die Gruppenausstellung Weiterbildung-Reshaped präsentiert die Arbeiten von drei Künstler*innen, die das rechteckige Format oder die Zweidimensionalität der klassischen Leinwand aufbrechen und weiterentwickeln. In der modernen Malerei nach den 40er Jahren entwickelt, sind „shaped canvas“ Tafelbilder, die von der gängigen flachen, rechteckigen Konfiguration abweichen und durch Veränderung ihres Umrisses und Formats geformt werden, um eine Kongruenz zwischen dem Inhalt des Bildes und seiner Form oder eine dialektische Beziehung zwischen der äußeren und inneren Form zu erreichen. Noch einen Schritt weitergehend, können Leinwände so verändert werden und dabei ihre Flachheit verlieren, indem Relief mit verschiedenen Materialien hinzugefügt wird, wie z. B. bei Combine paintings. Die Veränderung bzw. Weiterbildung der Oberflächenkonfiguration des Gemäldes verwandelt es quasi in eine (Wand-)Skulptur.

Nach fast zwanzig Jahren konsequenter Arbeit mit abstrakter Malerei und Zeichnung entwickelte sich Jessica Buhlmanns Praxis hin zu umgeformten Leinwänden sowie dreidimensionalen Arbeiten, während sie weiterhin mit Materialien, Formen und Farbe experimentiert. Inspiriert von der Natur und gefundenen Materialien, arbeitet die Künstlerin auf mehreren Ebenen: mit Zufälligkeiten, Unfällen und Unwägbarkeiten. Geleitet durch Intuition und Sensibilität, pendelt sie bei der Schaffung zwischen Planung und Spontaneität, Bewegung und Stillstand. Zwischen Komposition und Improvisation angesiedelt, bildet das abstrakte Werk von Jessica Buhlmann ein ästhetisches Ökosystem aus subtilen Beziehungen, diversen Gleichgewichten und Überraschungen.

Liviu Bulea definiert sich selbst als Installationskünstler mit sozialer Praxis. In seinen Combine paintings, Collagen und Assemblagen mischt er architektonische und natürliche Elemente sowie Materialien und Medien wie Beton und Äste, Fotografie und Zeichnung. Seine Wandinstallationen stellen traumatische Prozesse dar, verwandeln diese in Emotionen und lenken die Aufmerksamkeit auf bestimmte soziale Themen und Strukturen, die manchmal durch selektive Erinnerung verloren gehen. Er erschafft ein Universum, in welchem Natur und Urbanität im Gleichgewicht agieren. Das Motiv von Ruinen, das Vorgefertigte und das Recycelte tritt in einen Dialog mit Architektur. Livius Arbeit ist eng mit Orten und den dort erlebten Erfahrungen verbunden. Seine Mixed-Media-Arbeiten sind Sammlungen von Geschichten und Erinnerungen, von Menschen und von Orten, und bestehen somit aus verschiedenen Materialien aus der städtischen und natürlichen Umgebung. Diese Materialität durchbricht die Zweidimensionalität des flachen Tafelbildes und schafft skulpturale Wandarbeiten voller Bezüge, anregend, sensibel, robust und zerbrechlich zugleich.

Katrin Kampmanns farbintensive Malerei und ihr malerischer Ansatz basieren auf dem, was als poetisch, außergewöhnlich und unzugänglich angesehen wird. Ihre künstlerischen Ideen konzentrieren sich auf die Erforschung und das Eintauchen in die tieferen Schichten unserer Psyche und kulturellen Existenz. In ihrem Werk setzt sie sich mit gesellschaftlichen Themen auseinander und führt immer wieder einen künstlerischen Vergleich mit der Realität durch, indem sie abstrakte Formen und figurative Elemente mischt, oftmals inspiriert durch Literatur oder bestimmte zeitgenössische Themen. Gestik, Ausdruckskraft und Leichtigkeit bilden neben verschiedenen Techniken wie Acryl, Tusche oder Drucktechniken die Grundlagen ihrer Praxis. Nach fast zwanzig Jahren gibt sie experimentierfreudig auch mal die rechteckige Form der Leinwand auf und schafft skulpturale Malerei, wobei sie die Leinwand als eine einzige Einheit oder als mehrere Elemente eines Bildes gestaltet. Die spielerische und kraftvolle Malerei von Katrin Kampmann möchte sich im Raum ausdehnen.

Über die Künstler*innen

Jessica Buhlmann (*1977 in Potsdam, Deutschland), lebt und arbeitet in Berlin und schloss 2007 ihr Studium der zeitgenössischen Kunst an der Universität der Künste Berlin ab. Ihre Arbeiten wurden in Ausstellungen in Deutschland und anderen Ländern wie Schweden, der Tschechischen Republik und Kanada gezeigt. Nachdem sie sich mehr als zwanzig Jahre lang auf abstrakte Malerei konzentriert hat, weitete sie in den letzten Jahren die Konzepte und Formen ihrer früheren Erkundungen kontinuierlich auf Skulpturen und Installationen aus. Zwischen Komposition und Improvisation angesiedelt, bilden ihre „Gedichte im Raum“ ästhetische Ökosysteme aus subtilen und komplexen Beziehungen, im fragilen und doch intensiven Gleichgewicht sowie aus Überraschungen.

https://jessicabuhlmann.de

Liviu Bulea (*1989 in Turda, Rumänien), lebt und arbeitet in Turda und Berlin. Für seinen BA- und MA-Abschluss forschte er über den kranken Körper und konzentrierte sich dabei auf Erinnerungen an Räume und Objekte aus onkologischen Abteilungen von Krankenhäusern. Derzeit ist er Doktorand an der Universität für Kunst und Design in Cluj-Napoca, wo er sich mit der Beziehung zwischen Kunst, Architektur und der städtischen Umwelt beschäftigt. Sein Forschungsgebiet erstreckt sich von architektonischen Erinnerungsräumen bis hin zur Queer Community. Liviu stellte seine Werke u.a. im rumänischen Kulturinstitut in Berlin, im französischen Kulturinstitut in Cluj, im nationalen Kunstmuseum in Cluj, im Museum für Zeitgenössische Kunst in Bukarest, im Mumok Wien, bei Parallel Wien und auf der Bukarester Biennale aus. Er nahm an vielen Residenzen teil, wie z.B.. bei Kultur Kontakt, Wien; Styria Art in Residency, Graz; Cité internationale des arts in Paris.

https://bulealiviu.wixsite.com/my-site

Katrin Kampmann (*1979 in Bonn, Deutschland). Seit 2000 lebt und arbeitet die Künstlerin in Berlin. Von 2001 bis 2006 studierte sie Malerei an der Universität der Künste Berlin (UdK) bei Prof. K.H. Hödicke und erhielt nach ihrem Abschluss 2006 den Meisterschülerpreis. Seitdem wurden ihre Arbeiten in zahlreichen Einzelausstellungen gezeigt, u.a. in Mailand, Seoul, Ludwigsburg, Hamburg, München, Wien, Wiesbaden und Los Angeles. Im Jahr 2010 gewann sie das Dorothea-Konwiarz-Stipendium und war 2011 Finalistin für den Phoenix Art Prize. Kampmanns Arbeiten wurden zudem im Museum of Art Wuhan in China, in der Kunsthalle Dresden, in der Kunsthalle Rostock und im Rosenhang Museum ausgestellt.

http://www.katrinkampmann.com.

 
 
 
 

Solo show CREAM – Nischengold & Schriftverkehr @RETRAMP Berlin

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 CREAM – Nischengold & Schriftverkehr

Einzelausstellung vom 19.08.2022 bis 28.08.2022.

Opening: Freitag 19.08.2022 von 17h bis 21h.

Geöffnet freitags, samstags, sonntags von 15h bis 19h.

Die Einzelausstellung „Nischengold & Schriftverkehr“ präsentiert neue Arbeiten des 

Berliner Künstlers CREAM und bietet einen Einblick in die Transposition seiner Kunst im urbanen Raum zu Studioarbeiten für den Innenraum. Sowie die Fotografien seiner Arbeiten auf Architektur im Außenraum, zeigen uns seine Skizzen, Collagen und Arbeiten auf Glas, abstrahierte Formen-Gebilde, stilisierte, vertikale Buchstabenbilder, die unsere Seh-/Lesegewohnheiten herausfordern. Seine speziell für die Ausstellung angefertigten aufwendigen Arbeiten auf Glas – auf Berliner Altbaufenstern aus der Gründerzeit – wurden als Rohmaterial von der Straße ins Atelier transportiert und somit vor dem Verschwinden auf der Straße bewahrt, um transformiert zu werden. 

Als Architekturelement/Fenster symbolisieren sie per se den (optischen) Übergang von Innen nach Außen und Außen nach Innen, und boten dem Künstler den perfekten Rahmen/Untergrund für gemalte Formen-Spielerei mit einer speziellen Technik für Glas. Mit der Buchstaben-Ästhetik von CREAM aufgeladen und mit traditionellem Schildermaler-Handwerk und Vergoldung veredelt, trifft in dieser Werkreihe eine altüberlieferte Technik auf gegenwärtige Buchstaben-Ästhetik und Farbgebung, die diese einzigartigen Arbeiten klassisch, modern, zeitgenössisch und gleichzeitig universell-zeitlos wirken lassen.

Kuriert von Katia Hermann.

 

Über den Künstler

CREAM wurde 1977 in Potsdam geboren. 1991 kam er mit der Graffiti Kultur in Berührung. Seitdem findet eine stetige Auseinandersetzung mit dem Phänomen Graffiti Writing auf ästhetischer und inhaltlicher Ebene statt. Weitere Schwerpunkte seines künstlerischen Schaffens bilden Interventionen im urbanen Raum durch verschiedene handwerkliche Praktiken, sowie das Prozess- und Projektorientierte Arbeiten im Rahmen der kulturellen Bildung und Kunstvermittlung. Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Berlin.

RETRAMP Gallery

Reuterstr.62

12047 Berlin

www.retramp.com

 

Duo show mit Caitlin Hespe & Ida Lawrence „A bird in the grass is worth a thousand hearts“ @RETRAMP

A bird in the grass is worth a thousand hearts

Duo show mit Caitlin Hespe & Ida Lawrence 

10.09.2021 bis 19.09.2021, zur Berlin Art Week 2021

RETRAMP Gallery, Reuterstraße.62, 12047 Berlin, www.retramp.com

Der Titel der Duo-Ausstellung von Caitlin Hespe und Ida LawrenceA bird in the grass is worth a thousand hearts“ ist eine Verschmelzung von vier verschiedenen englischen Sprichwörtern: „A bird in the hand is worth two in the bush“, „The grass is always greener on the other side“, „Absence makes the heart grow fonder“ und „A picture is worth a thousands words“. Das letzt genannte Sprichwort, ein Bild ist mehr wert als tausend Worte, passt ausgesprochen gut zu den Arbeiten der zwei australischen bildenden Künstlerinnen. Denn durch die figürliche Darstellungsweise ihrer Malerei und Zeichnungen, ihre Bildmotive und der Integration von handgemalten Text und Wortspielereien sprechen die Werke für sich und erzählen oft eine kleine Geschichte. Durch die Konfrontation von Gegenständen und Motiven in einem Bild, die keinen Zusammenhang zu haben scheinen, ergeben sich meist seltsame Assoziationen. Bei beiden Künstlerinnen gibt es auch stilistische Überschneidungen, wie z.B. das Aufgreifen eines Rasters/Netzes in manchen Arbeiten. Imperfekt, deformiert, mit schlängelnden Linien oder perspektivisch gesetzt wird ein eigentlich strukturierendes Werkzeug zu einem deformierten Muster. Handgemalter Text in Form von kurzen Sätzen, Slogans oder kurzen erzählerischen Auszügen geben den Bildern eine zusätzliche Ebene und neue Deutung. Mit thematischen Anspielungen und meist mit Sinn für Humor verleihen sie den Arbeiten eine andere Betrachtungsweise auf die dargestellten Gegenstände oder Figuren. Das Sequenzieren und Wiederholen von Bildausschnitten in einer Arbeit findet man sowohl in einigen Arbeiten von Caitlin Hespe als auch bei ida Lawrence. Bei Caitlin Hespe sind es meist zwei oder vier Bilder in einer Arbeit, die nebeneinander gesetzt sich ähneln, doch differenzieren und oft seltsam nebeneinander wirken. Diese Motivwiederholungen werden nicht exakt gleich dargestellt, sondern abgewandelt, wie zum Beispiel bei Ida Lawrence in den fünfzehn Bildern der Architektur der Kirche am Zionskirchplatz mit dem Himmel in der Abendsonne oder den Obstkörben, die der Reihe nach verfallen. Sie werden deformiert, denaturiert oder verzerrt und sind absichtlich unvollkommen. Denn es geht bei beiden Künstlerinnen um die Wahrnehmung von Dingen, um Illusion, Imperfektion und spielerischen Umdeutungen für neue Gedankengänge. Im Vordergrund steht der Aspekt, dass getrennte Dinge zusammen- oder aufeinandertreffen und diese visuellen Verbindungen auf einer Bildebene irritieren und überraschen. Und trotz der spielerischen, poetischen Ansatzweisen und humorvollen dadaistischen Andeutungen beider Künstlerinnen mit biografischen Anspielungen, kann man auch eine gewisse Nostalgie und Melancholie verspüren, die durchaus in den Sprichwörtern zu finden sind, die als Inspiration für den Ausstellungstitel dienten.

Mit der Verquickung ihrer Werke spielen die zwei australischen bildenden Künstlerinnen nun in den Räumen von RETRAMP und verwandeln die Galerie in ein Laboratorium des Spiels von Assoziationen, Überschneidungen und Korrelationen ihrer Bilderwelten. Durch die Gegenüberstellungen und Präsentationsweisen werden anhand von auserwählten Arbeiten, die getrennt geschaffen wurden, zwei künstlerische Ansätze zusammengeführt, die überraschende Ähnlichkeiten aufweisen, als ständen die zwei langjährigen Freundinnen in telepathischer künstlerischer Verbindung. Hier im räumlichen Kontext erfahren ihre Werke nun konkrete Beziehungen, Interferenzen, Wechselbezüge und vor allem eine Resonanz in dieser einmaligen Konstellation.

Text von Katia Hermann, September 2021.

Pressemitteilung

Opening Freitag, 10.09.2021, 17h bis 21h.

Freitags, Samstags und Sonntags geöffnet von 15h bis 19h.

RETRAMP Gallery, Reuterstr. 62, 12047 Berlin, www.retramp.com

Mit der Duo show A bird in the grass is worth a thousand hearts wird RETRAMP zu einem Laboratorium des Spiels und eines möglichen Wiedersehens. Caitlin Hespe und Ida Lawrence sind zwei Künstlerinnen, die getrennt arbeiten (zuletzt in Budapest und Berlin), aber auch in engem Kontakt stehen. Durch telepathische Kommunikation (oder einfach nur regelmäßigen Telefonkontakt, wir wissen es nicht genau) verschmelzen und kollidieren Motive, und es kommt zu thematischen Begegnungen. In ihren Zeichnungen und Gemälden stellt Caitlin Hespe Bilder mit überraschenden Kombinationen mit neuer Logik und Sensibilität zusammen. Sie schafft Sprünge und Verbindungen zwischen Assoziationen und Sprache und spielt mit dem Untergrund als Raum für Illusionen. Ida Lawrence‘ Leinwände erzählen Geschichten von Missgeschicken, (Miss-)Verständnis und (Dis-) connection. Ihre erzählerischen Gemälde, die in Deutschland, Indonesien und Australien – ihren verschiedenen Wohnorten – angesiedelt sind, reflektieren aktuelle Beobachtungen, tauchen in ferne Erinnerungen ein und zeichnen Versuche auf, der Welt einen Sinn zu geben.

Der Titel der Ausstellung A bird in the grass is worth a thousand hearts ist eine Verschmelzung von (mindestens) vier englischen Sprichwörtern, die jeweils ein Gefühl oder eine Lektion für einen bestimmten Moment darstellen. Ein Sprichwort besagt, dass das, was in der Gegenwart nahe ist, wertvoll ist. Ein anderes, dass Abwesenheit Sehnsucht wecken kann, eine weiteres, dass Dinge in der Ferne mit einer verzerrten Perspektive gesehen werden, und eines, dass Bilder und Worte nicht wirklich gleichwertig sein können. Jede dieser „Weisheiten“ könnte verwirrend, vielleicht unsinnig sein, oder vielleicht ist das verwirrte Sprichwort eine Weisheit an sich? Auf die selbe Art und Weise verbindet diese in situ entwickelte Ausstellung Gedanken, Anekdoten, Botschaften und die Sensibilität der beiden Künstlerinnen zu einem neuen Gespräch in den Galerieräumen.

Kuratiert von Katia Hermann.

Über die Künstlerinnen:

Caitlin Hespe

caitlinhespe.com

instagram.com/freiche.hat

Caitlin Hespe (geb. 1989, Sydney, Australien) ist eine bildende Künstlerin, deren forschungsbasierte Praxis Zeichnung, Malerei und Installation umfasst. Sie schloss ihr Studium an der National Art School (Australien) mit einem Master of Fine Art (Zeichnung) im Jahr 2018 ab. Sie arbeitet alleine sowie auch im Duo mit Emilie Syme-Lamont. 2019 war Caitlin Hespe Artist-in-Residence in Paris an der Cité des Arts Internationale, die von der National Art School vergeben wurde, und später Programmassistentin für die Budapest Art Residency (BARTR). Sie stellte 2021 in Zusammenarbeit mit PINCE Projects in Budapest und mit Einzelausstellungen in The Waiting Room Projects und Articulate Project Space in Sydney aus. Derzeit lebt sie in Budapest, Ungarn.

Ida Lawrence

idalawrence.info

instagram.com/idalawrencee

Ida Lawrence (geb. 1988, Sydney, Australien) ist eine bildende Künstlerin mit einem besonderen Interesse am Geschichtenerzählen. In ihren narrativen Gemälden kombiniert sie Text und Bilder, Fakten und Fiktion sowie Zeichnungen aus Recherchen, Beobachtungen und persönlichen Erfahrungen. Malerei ist für sie ein Weg, der Welt einen Sinn zu geben, und nähert sich ihr normalerweise mit großer Affinität für Humor und Spielerei. Sie interessiert sich besonders dafür, wie die visuelle und „abstrakte“ Sprache der Malerei eine Form des Geschichtenerzählens an sich sein kann. Ida Lawrence absolvierte 2009 einen Bachelor of Fine Arts an der National Art School in Sydney und den First Class Honours am Sydney College of the Arts 2014. Im Jahr 2009 war sie Mitbegründerin der Galerie MILS, einem von KünstlerInnen betriebenen Projektraum in Sydney, und zog dann nach Indonesien, wo sie am Indonesian Arts Institute in Yogyakarta Tanz studierte. Seit 2017 ist Ida Mitglied des Woven Kolektif. Seit 2019 lebt und arbeitet sie in Berlin.

Initiatorin von: FRÜHJAHRSPUTZSMANIFEST-Eine Ausstellung & Zusammenarbeit von Laure Catugier & Elma Riza @RETRAMP

FRÜHJAHRSPUTZSMANIFEST

Eine Ausstellung und Zusammenarbeit von Laure Catugier & Elma Riza

29.04.2021 bis 4.05.2021 zum Gallery Weekend

Opening am Donnerstag, 29.04.2021 von 16h-20h

Öffnungszeiten: Freitag bis Dienstag 15h-19h

Live drawing „Around“ von Elma Riza Samstag, 1. Mai, 16h-18h

RETRAMP Gallery, Reuterstr.62, 12047 Berlin, www.retramp.com

Der Lockdown hat nicht nur negative Aspekte. Wer ist nicht schon einmal auf die geniale Idee gekommen, in dieser Zeit des erzwungenen Rückzugs seine Wohnung neu zu streichen, sein Hab und Gut auszusortieren oder sein Geschäft gründlich zu renovieren? Hier bietet sich endlich die Gelegenheit, diese kleinen Projekte oder eine größere Innenreinigung in Betracht zu ziehen. Nach so vielen Monaten der Enge, in denen viele geschlossene Orte ihre Räume umgestaltet haben, besteht die Idee darin, die Öffentlichkeit in ein Universum einzuladen, das durch die Isolierung von Elementen und deren Aktivierung in einem von den Künstlerinnen neu erfundenen Raum Gestalt annimmt.

Elma Riza und Laure Catugier haben wie schlechte Hausfrauen einen großen Frühjahrsputz in der Galerie Retramp in Angriff genommen. Sie haben sich entschieden, die Galerie als Raum für ihre Experimente zu nutzen, in dem Objekte und Aktionen durch das Prisma der Sabotage untrennbar miteinander verbunden sind. Die beiden Künstlerinnen verbindet eine gemeinsame Herangehensweise an die Performancekunst, die auf die Zweckentfremdung von hergestellten Objekten abzielt, mit einer ausgeprägten Vorliebe für die Geometrie von Formen.

Um den Ausstellungsraum zu erneuern, verwenden sie heimische, geborgene, instand gehaltene oder renovierte Objekte. Sie inszenieren diese Alltagsgegenstände in Aktionen, die an das Absurde grenzen, bei denen jedes Objekt seine Funktionalität zu Lasten der Geste, der Imagination verliert.

https://elmariza.com

http://laurecatugier.com

 

 

 

 

 

Solo show „FIGURENKNÄUELSz“- HOWTOKILLAGRAFFITI @Retramp

FIGURENKNÄUELSz – HOWTOKILLAGRAFFITI

Einzelausstellung vom 9.04.2021 bis 25.04.2021

RETRAMP GALLERY

Wir freuen uns, Euch zu unserer ersten Einzelausstellung in 2021 des Berliner Malers Howtokillagraffiti einzuladen.

Zurück aus dem Künstlerdorf Songzhuang in China, wo er sich sechs Jahre lang der intensiven Praxis der Ölmalerei widmete, präsentiert er nun mit „Figurenknäuelsz“ Arbeiten – entstanden im Atelier 2020 und der Residenz in der RETRAMP Gallery in 2021 – die sich mit der Thematik Körper/Geist/Maschine befassen. Hierbei geht es in der teils figürlich, teils abstrakten Malerei von Howtokillagraffiti nicht um die Darstellung des Realen, der sichtbaren Welt und der bloßen Narration durch Farbe, sondern um das menschliche Dasein, den Ausdruck von Emotionen, die über den Intellekt gestellt werden.

Howtokillagraffiti arbeitet intuitiv und hat sich zur Aufgabe gemacht die Energie seiner großformatigen „Graffmalerei“ im Außenraum im Atelier auf Leinwand einzufangen. Mit einer Mischtechnik aus Ölfarbe und Sprühlack auf Leinen schafft der Künstler durch seine einzigartige Bildsprache aus der Farbmaterie faszinierende Figurenknäuelsz-Kompositionen zu kreieren, die den Betrachter in eine poetische Welt des Surrealen und des Unterbewusstseins eintauchen lassen und zudem durch ihre kraftvolle expressionistische Ader anregen und gewiss nicht unberührt lassen.

Kuratiert von Katia Hermann.

https://www.instagram.com/howtokillagraffiti/

www.howtokillagraffiti.com

Je nach Situation haben wir geöffnet – natürlich unter Beachtung der Korona-Regeln. Bitte vereinbart euren Termin während der Öffnungszeiten entweder persönlich in der Galerie oder telefonisch (m: 01784476946).

Opening am Freitag, den 9. April, 15h bis 19h

Öffnungszeiten: donnerstags bis sonntags, 15h bis 19h

Closing/Finissage: Sonntag, 25. April, 15h bis 19h

Retramp Gallery, Reuterstraße 62, 12047 Berlin

Fotoausstellung „Works in Process“ von Jürgen Große @Retramp Gallery, Berlin

 

„Works in Process“

Fotografien von Jürgen Große

Vernissage am Donnerstag, den 1.10.2020 von 18h-22h

Vom 2.10.2020 bis 25.10.2020, Donnerstags bis Sonntags, 15h-19h

 

Mit dem Titel Works in Process präsentiert die RETRAMP Gallery vom 2. Oktober bis

25.Oktober 2020 zur Gelegenheit des European Month of Photography 2020 vier

Fotoserien des Berliner Stadtfotografen Jürgen Große.

Kuratiert von Katia Hermann und Verity Oberg. Grafik von Akin Berlin.

 

Berlin, im Zentrum Europas gelegen, wächst und verändert sich so schnell wie keine

andere europäische Stadt, vor allem seit dem Mauerfall. Ob Neubau oder Sanierungen –

Baustellen gehören mittlerweile zur Identität Berlins. Der Berliner Stadtfotograf Jürgen

Große dokumentiert u.a. seit über 30 Jahren den städtebaulichen Wandel Berlins anhand

von Momentaufnahmen mit seiner analogen Kamera. Große macht keine

Architekturfotografie und doch geht es bei seinen Arbeiten auch um Architektur, aber vor

allem um deren optischen Veränderungen während der Baumaßnahmen. Zudem

beschäftigt sich der Fotograf immer wieder mit anderen zufällig entstandenen Formen

und Gebilden im Stadtraum, sowie auch mit „Fundstücken“ von der Straße. Alle seine

fotografischen Motive haben ein Eigenleben inne, es sind Gebilde des Zufalls durch

Menschenhand, meist ungewollt entstandene Formen, die sich immer wieder verändern

und von Große fotografisch in einem bestimmten Zustand und samt einer gewissen

Ästhetik zeitlich festgehalten werden.

In seiner Serie der Baufassaden geht es um die Verhüllung von Gebäuden durch

Staubnetze, Gaze und Planen am Fassadengerüst und dessen Prozess der

Veränderungen, die u.a. durch Bauarbeiten und Wettereinflüsse entstehen.

„60 gelbe Schlösser“ thematisiert Fundstücke mit Objekt-Charakter, die Jürgen Große auf

der Straße und auf Baustellen findet. In den Adel erhoben, werden diese Gegenstände an

ausgewählte Orte durch ein gelbes Bügelschloss, an Straßenschildern angeschlossen.

Eine weitere Serie widmet sich kulturellen Werbeplakaten, die in Berlin wild plakatiert

werden, sich im Stundentakt um Säulen und Pfeilern multiplizieren und somit zu

skulpturalen Objekten anschwellen, bis diese von der Stadt beseitigt werden.

Vom Spreeufer aus fotografiert Jürgen Große seit einigen Jahren ein Getränkelager

und deren Architektur aus Getränkekästen. Die ständig wechselnde Anordnung der

gestapelten Kästen ergeben immer wieder neue Farbkompositionen.

Zur Ausstellung erscheint eine Edition der Fassadennachbildung der Schinkelschen

Bauakademie. C-Print 30x45cm, Ausschnitt der Original Plane 30x45cm, 45x60cm

 

Retramp Gallery

Reuterstrasse 62

12047 Berlin

www.retramp.com

info@retramp.com

facebook.com/retramp

instagram.com/retramp

 

Jürgen Große,*1962, Berlin, Stadtfotograf

– Geburts- und Lebensort Berlin haben einen großen Einfluss auf seine Ästhetik

– Seit über 30 Jahren dokumentiert Jürgen ungewöhnliche städtische Szenen

– arbeitet mit analogen Kleinbildkamera, fängt urbane Landschaft und ihren Wandel ein

– Motive sind vor allem Momentaufnahmen, eigenmächtig und zufällig entstandene

Gebilde

– Fotografie, die aufhört Dokument zu sein und stattdessen zu einer autonomen

künstlerischen Arbeit wird

– Leidenschaft für Graffiti und Urban Art seit den 90er Jahren, eröffnet Urban art info

Galerie 2001, Publikation des Buches „Urban Art Photography“ 2008

 

http://www.urban-art.info

https://urban-photo.berlin/de

 

 

Performance BLEIB AUFM TEPPICH – BROOKLYN EDITION von Kadir Amigo Memis @Retramp

BLEIB AUFM TEPPICH /CALLIRUGDANCE/BROOKLYN EDITION
LIVE PERFORMANCE von Kadir Amigo Memis @RETRAMP Gallery, Berlin
Für das FREE WORLD FEST in NYC
Eine Zusammenarbeit mit DJs von THE DUST, ARTERY IS, BROOKLYN WILDLIFE und Empire State Music & Arts Festival
LIVE & STREAM ONLINE auf FB RETRAMP and www.freeworldfest.com
Samstag, 29.08.2020, Berlin1 8h-New York City 12h
Tanz & Kalligraphy: Kadir Amigo Memis
Live Cam: Mischa Leinkauf
Musik/Baglama: Nevzat Akpınar
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Ausgehend vom Ursprung des Graffiti-Graffitare-das Kratzen entstehen im Schaufenster direkt auf dem Glas Zeichen, Codes, kodierte Schriften und Kalligrafien, dessen Systemrelevanz der Künstler und Tänzer Kadir Amigo Memis hier hinterfragt. Sie beziehen sich auf seine Herkunftsregion Anatolien, wo Muster und Codes auf Teppichen handgewebt werden und als ein
wichtiger Transporter von Geschichten in ihrem System gelten.
In seiner LIVESTREAM Performance wird Amigo Malakt und Tanz mithilfe eines Teppichs verbinden, der auch symbolisch für unsere Grenzen und Einschränkungen in der Wahrnehmung steht.

URBAN ART WEEKEND II 48h Neukölln Online Edition 2020/Kuratorin

https://www.facebook.com/urbanartweek?locale=de_DE

 

URBAN ART WEEKend II @ 48H Neukölln (19.06. bis 21.06.2020) Für das diesjährige Festivalthema „BOOM“ und „systemrelevant“ wird der Verein URBAN ART e.V. 2020 folgende Programmpunkte präsentieren:

ONLINE // LIVESTREAM LIVE PERFORMANCE„Bleib aufm Teppich“@RETRAMP (LIVESTREAM ONLINE 19.06., dann online bis 21.06.2020) Ausgehend vom Ursprung des Graffiti-Graffitare-das Kratzen entstehen im Schaufenster direkt auf dem Glas Zeichen, Codes, kodierte Schriften und Kalligrafien, dessen Systemrelevanz der Künstler und Tänzer Kadir Amigo Memis hier hinterfragt. Sie beziehen sich auf seine Herkunftsregion Anatolien, wo Muster und Codes auf Teppichen handgewebt werden und als ein wichtiger Transporter von Geschichten in ihrem System gelten. In seiner LIVESTREAM-Performance wird Amigo Malakt und Tanz mithilfe eines Teppichs verbinden, der auch symbolisch für unsere Grenzen und Einschränkungen in der Wahrnehmung steht. Kamera: Mischa Leinkauf.

KURZFILME STREET POETRY (ONLINE 19.06. bis 21.06.2020) Experimentalkurzfilm-Kompilation von ca 5-10 Filmen à 3 min.. Zur Frage: Kann man Poesie essen? (Ist Poesie systemrelevant?). Kuratiert von der Künstlerin Coco Bergholm.

Mit Kurzfilmen von : BALZ ISLER, COCO BERGHOLM, DAVID VAN TIEGHEM, EKTA, JULIA MILZ & JANN SPILLE, KRISTOF KOVACS, MARGAUX WEIß, MAYA M. CARROLL (THE INSTRUMENT), NAHO KAWABE, PETER BEHRBOHM & ANTON STEENBOCK

STUDIO LIVE: EINBLICK (LIVESTREAM am 21.06.2020) Livestream Studiobesuch und Live Painting von Tim Schreiber aka KUZB 136, Graffitikünstler seit 2001. Der Begriff „Systemrelevant“ schärft unser Bewusstsein und zeigt einer neuen Gesellschaft was der Mensch zum Leben braucht, aber genau so weckt er Ängste, Sorgen und ungewollte Emotionen. Warum haben wir diese Ängste und woher kommen sie? Oft sind diese Fragen individuell zu beantworten und liegen im Ursprung in unserer Kindheit vergraben. Die Leinwand Serie „Childhood fears“ im Studio des Künstlers versteht sich als Zitat: “ Als Abschluss einer Zeit, die gleichzeitig der Beginn eines neuen Selbstbewusstsein war“ und versucht diesen Umstand darzustellen.

GROUP SHOW ‚La Bloom* – a big bang theory’ (LIVESTREAM&ONLINE 19.06.-21.06.2020) ‚La Bloom* – a big bang theory’ ist eine multi-disziplinäre Gruppenausstellung. Urban-Art KünstlerInnen (z.B. Nils Leimkühler, Sophia Hirsch, Thomas Bo Eriksson u.a.) erschaffen im Ausstellungsraum gemeinsam Werke in Live-Mal-Sessions zu Musik. Viele Materialien stammen aus dem öffentlichen Raum. Die Werke symbolisieren die Kunstpraxis im Geduldsspiel: was zufällig zusammengefügt und bunte Installationspracht scheint, ist ein durch immer zwei Anwesenden erschaffenes Stille-Post-Spiel, das aufzeigt, wie verzerrt Zeitwahrnehmung und -nutzung ist. Trotz der Einschränkungen soll das Agieren freier Kunst in Zufallskombinationen „fühlbar“ bleiben. Der Zufall ist systemrelevant. Er macht die Kunst zum Moment, den alle spüren. LIVESTREAM Opening Ausstellung mit Sound-Installation, live mit John Debt und Alexander Polzin als. Die Ausstellung wird mit Zweit- Kameraführung mit Drohnen und Rennbahnautos gefilmt und filmisch erfahrbar gemacht für die ONLINE Dokumentation.

VIDEO/PHOTOGRAPHY„PICTS OR IT DIDN’T HAPPEN“ (ONLINE 19.06.-21.06.2020) Fotografie ist ür die Urban Art ein zentrales Präsentation- und Dokumentationsmedium Sowohl für deren Verhandlung als auch für deren Erinnerung und Kunstgeschichtsschreibung #systemrelevant. Während Millionen Streetart- und Graffiti-(Smartphone-)Fotos im Internet zirkulieren, kommt den frühen Fotos der 1960er-bis 80er-Jahren kanonischer Status zu. Auch heute erweisen sich Fotografen als wichtige Gatekeeper der Urban Art, die die Kunst nicht nur fotografisch festhalten und somit verdauern, sondern auch ästhetische Potenziale freilegen (können). Das Video zeigt eine Auswahl von Fotos von Urban Art, wobei die #systemrelevanz der fotografischen Dokumentation beispielhaft aufgezeigt und mittels Begleittext allgemeingültig und theoretisch untermauert wird. Fotografie von Bart van Kersavond. Texte von Katja Glaser

SLIDESHOW „Kein Helm, keine Weste, keine Arbeitsschuhe!“(ONLINE 19.06.-21.06.2020) Durch den Bauboom in Berlin entstehen Baustellen. Sie zeigen Veränderung an. Baulücken werden geschlossen, Brachen bebaut oder ganze Gegenden verschwinden. Das Verschwinden interessanter Zwischenräume boomt. Fotografisch ist dieser Prozess aber zu gleich auch sehr spannend. Neue Blickwinkel entstehen. Auch für Sprüher entstehen so neue Optionen. Pieces können bewusst an Stellen platziert, um diese dann nach Abriss präsent in der Luft schwebend zu haben. Im seltensten Fall bleiben Spuren dieser Zwischennutzung bestehen. Fotografien von Emmet Edelstein.

OUTSIDE // Kunst im öffentlichen Raum (19.06. bis 21.06.2020) Pasteup Festival Germany @WALL Das Pasteup Festival Germany ist ein jährlich stattfindendes internationales Festivalformat, das für Urban Art Künstler bestimmt ist, die ihre Kunst auf Papier bringen und ihre Pasteups im urbanen Raum anbringen. Organisiert wurde das Festival von Senor Schnu, freier Künstler und Kurator/ Initiator.  Im Rahmen des Urban Art Weekend bei 48h Neukölln werden drei Arbeiten auf den WALL – Werbetafeln/Säulen gezeigt. Von FDKatz, Marshal Art und Senor Schnu.

The Wa @Berliner Fenster

Systemrelevanter Nahverkehr und Gewohnheiten brechen Linker Bildschirm in der U-Bahn (temporär und zu bestimmten Zeiten): Anstatt der klassischen Haltestellenanzeige, wo die Stationen der U-Bahn Linie nacheinander angezeigt werden, wird die selbe Grafik angezeigt aber mit den Stationen in einer anderen Reihenfolge. Es entsteht eine „Fake Route“ auf dem TV-Bildschirm, wie eine IT-Störung, die fiktiv, und als Irritation und Absurdität mit Humor unseren gewohnten Blick auf eine Linie, ein System kurzzeitig „stören“. Der öffentliche Nahverkehr als systemrelevantes Element, dessen Anzeigesystem kurzzeitig durch eine künstlerische Intervention „gehackt“ wird und einlädt Gewohnheiten zu hinterfragen und ziellos durch die Stadt umherzuschweifen. Diese Intervention ist eine Hommage an die „Dérive“ , das ziellose Umherschweifen der Situationisten.

 

Duo show „INVENTORY“, Xavier Krilyk & Willi Tomes @Retramp

„Inventory“ führt die Visionen von Xavier Krilyk und Willi Tomes zusammen. In dieser Ausstellung vereinen wir Künstler, die Texturen und Objekte auf der Straße finden und sammeln, und geben ihnen einen neuen Wert und Kontext innerhalb ihrer individuellen Realitäten. Kuratiert von Katia Hermann und Verity Oberg

Alle Infos und Video Dokumentation der Ausstellung mit Interviews Künstler hier:

https://daisy-hibiscus-dtkk.squarespace.com

 

Produktionsleitung „SAYPE mit BEYOND WALLS in Berlin“

 

https://www.instagram.com/saype_artiste/?hl=de

https://www.urbanpresents.net/2019/11/saype-beyond-walls-berlin-30-jahre-mauerfall/

https://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/street-art-im-treptower-park-franzoesischer-kuenstler-erschafft-riesiges-kunstprojekt/25177306.html

 

https://www.tagesspiegel.de/berlin/7-tage-viele-bilder-die-schoensten-impressionen-der-festwoche-zu-30-jahren-mauerfall/25186614.html

 

URBAN ART WEEKend @ Kindl / 48h Neukölln 2019 / co-management

https://www.urbanpresents.net/2019/07/urban-art-weekend/

Urban Art e.V. wurde von 48h Neukölln eingeladen
zum Festival-Thema „FUTUR III“ einen Beitrag zu leisten,
hier unser 48h-Programm:

ALPHABET GRAFFITI BATTLE
Beim Battle von A bis Z geht es um Buchstaben und Styles. 48 Buchstaben/Zeichen werden in einer aufgezeichneten Dauerübermalung von 48h von geladenen Writer*innen entwickelt. Styles der Vergangenheit und Gegenwart versus Styles der Zukunft. Der gesamte Prozess wird in einem Zeitraffer dokumentiert.

https://www.facebook.com/urbanartweek/videos/368746670451689/

URBAN ART HISTORY & GALLERY OF TOOLS
Stream von Fotografien von leidenschaftlichen Hobby-Fotografen aus Berlin von vergangenen Graffiti Pieces, Halls of fame, Brandwänden, Street Art Hot Spots und Brachen aus den letzten Jahren. Vergangene neuartige Urban Art-Werke aus anderen Zeiten wie auch von heute. Mit Fotografien von Petra Branke, Bart van Kersavond, Peter Lorenz, Sven Scholz genannt „Foto-Sven“ und Angelika Bruder genannt „Graffiti-Oma“.
Die Galerie der Tools/Werkzeuge präsentiert revolutionäre Erfindungen und visionäre Konstruktionen, wie von Peter Pirelli, DTagno und anderen…

FORUM MUSEUM OF URBAN ARTS (Sonntag 16.06, 13-16h)
Offene Diskussion mit Fachvorträgen von lokalen und nationalen Stakeholdern, um Zukunftsvisionen für die Vermittlung von Urban Art(s) zu entwickeln. Wie könnten die Gestaltungsformen und Vermittlungsansätze eines future “Museum of Urban Arts” sein?

Mit Vorträgen von Thomas Bratzke/ZASD, Lukas Fuchsgruber, Lene ter Haar, Robert Kaltenhäuser.
Zu Gast: Bianca Ludewig, Martin Gegenheimer, Don Karl, Mode2, NEON, Denis Leo Hegic, Annika Hirsekorn und mehr.
Moderation: Jochen Küpper

Das Urban Art Week End wird organisiert von Urban Art e.V.
Konzept&Umsetzung: Thomas Bratzke/ZASD, Katia Hermann, Jochen Küpper, Mark Straeck, Senor Schnu

 

Co-Kuratorin „Back Of(f) Future“ / Gruppenshow mit Brad Downey • Laure Catugier •Thomas Bratzke / Zasd •Mathieu Brohan • Willi Tomes •Teco de Luccia • Akin

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Im Rahmen der 48 Stunden Neukoelln – Thema: Futur III

@Retramp

https://www.facebook.com/events/607710549732163/

https://daisy-hibiscus-dtkk.squarespace.com/shows/2019/6/14/48-std-nk-backoff-future

Eine Gruppenausstellung mit:

•Brad Downey • Laure Catugier
•Thomas Bratzke / Zasd
•Mathieu Brohan • Willi Tomes
•Teco de Luccia • Akin

Kuratiert von Verity Oberg, Nika Lenz & Katia Hermann

Freitag: 19 – 22 Uhr
Samstag: 15 – 20 Uhr
Sonntag: 15 – 20 Uhr

Die KünstlerInnen blicken zurück auf die Zukunft und entwickeln ihre retrospektiven Zukunftsvisionen über architektonische Strukturen und neu erschlossene Räume. Eine Raum/Zeit-Achse wird in situ durch den Eingriff von Laure Catugier entstehen. Verlorene und zurückeroberte Räume und Paläste werden filmisch bei Mathieu Brohan erscheinen. Pre-nostalgisch-futuristische Jugendbewegungen reklamieren ihre Rechte und thermosensible, interaktive Meeresblicke sowie malerische, virtuelle Realitäten von Thomas Bratzke aka Zasd öffnen Horizonte. Retro-dystopische Erfindungen von Will Tomes sowie Objekte von Brad Downey werden spielerisch inszeniert, während Teco de Luccia den zukünftigen Menschen auf dem Reuterplatz transformiert.

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